Tag 1 | 20. 07. 2023
Es geht los in Richtung Schweiz. Irgendwie komisch, WIR fahren zum WET (Ja !! T. Was ist WET ??? W elt E nten Treffen !!) und Jessy fährt und ick nehme auf dem Beifahrersitz platzt. Bisher war es doch anders rum. Jessy ist seit dem 17. Juni dieses
Jahr auch Besitzerin einer ENTE, einem Citroen 2 CV 6. Vom Band gelaufen 3. März 1989 in Mangualde, Portugal (am 27. Juli 1990 lief die letzte Ente vom Band…). Uhrzeit der Geburt unbekannt. EZ 29.05.1989. (17. Juni…war da was? Ach ja, war ja mal ein Feiertag. Besserer / schönerer Tag – wettermäßig – als dieser 3. October…. Was war da? (Nicht mal das weißt Du T. ??? Volksaufstand in der DDR!!! Heute kann wohl keiner mehr a u f s t e h e n ?!?!?!?!?)
21:00 Uhr erreichen wir den Campingplatz, unseren ersten Zwischenstop auf dem Weg in die Schweiz. Bei Jessy sah es so aus als ob Sie nie was anderes fuhr als eine Ente. Wir sind ca. 365 km gefahren, wir sind jetzt in Siedernachsen ähh Niedersachen in Brantrup. Hier trafen wir uns mit paar Bekannten aus unserer “ WET“ Treffen Clique. Die Familie ist mit zwei Enten unterwegs,
einen Roadster auf Entenbasis und einer „normalen“ Ente, welche den Baltic Sea Circle Raid überstanden hat.
Tag 2 | 21.07.2023
Um 09:30 Uhr verlassen wir den Campground und fahren mit 3 Enten gemeinsam weiter. Richtung Loreley. Erster Stop für heute sind die Externsteine in / bei Horn – Bad Meinberg. Die mitreisende Kinder, vier Stück an der Zahl, von der befreundeten Familie, deshalb auch zwei Enten, brauchen „Auslauf“. Jetzt weiter Richtung Loreley. Die Straßen werden immer schmaler und die ersten größeren Gefälle sind zu sehen. Einige LKWs im Gegenverkehr möchten uns wohl in den Wald oder in die Wiesen schubsen. Irgendwie überstehen wir das Road Rage ohne Blessuren.
Nächster Stop ein Erlebnisspielplatz mit physikalischen Experiementen in Niederwalgen. Über / durch Marburg und einen Aufenthalt bei Würger ähh Bürgerking. Es wird bergiger, aber zum Glück sind die Enten ja Drehmoment Monster…. Nach einer „schönen“ steilen Bergabfahrt, zum Glück sind die Bremsscheiben vorne Gebläse gekühlt…. sind wir am River Rhein. Mit einer Fähre setzen wir an das andere Rheinufer über… Wäre natürlich viel historischer mit einem JEEP (Hallo Herr Meier) oder einem DUKW den Rhein zu überqueren.. Nee, falsche Richtung, wir setzten ja von Ost nach West, nicht von West nach Ost…. Wir stoppen nochmal und finden einen Parkplatz gegenüber von so einem weltbekannten Felsen, namens Loreley. Dann in wilder Achterbahn ähnlicher Fahrt, bergauf, bergab, extrem enge Kurven erreichen wir unser nächstes Nachtlager an der historischen Mühle Vogelsang, ganz in der Nähe der Mosel.
Tag 3 | 22.07.2023
Heute ist nur ein kurzer Trip geplant. Wir starten und fahren der Mosel entlang nach Cochem. Dort besuchen wir eine Burg. Reichburg, Reisburg oder wie heißt das Ding ? Achja, Reichsburg.
Dann weiter nach Pulvermaar, kleinen Spaziergang am See und die anderen konnten dort baden. Wir fuhren dann nach Trier, mit Besichtigung der Porta Nigra. Da können sich einige Bauunternehmen ein Beispiel nehmen. Ohne CAD / CAM konstruiert und „nur“ aus Steinen gebaut, steht es heute noch, nach fast 2000 Jahren. Besichtigung des Doms fiel aus, wurde vor unseren Nasen geschlossen… Egal.
Wir fahren zu einem Campingplatz für die nächste Übernachtung. Wir sind jetzt in Landgut / Camping Girthenmühle. Autos müssen draußen Parken. Jessys Ente fängt an zu spinnen. Im heißen Zustand will die nisch so recht anspringen. Entweder Zündspule und oder Ventilspiel Einlass zu klein. Wir tauschen die Zündspule, Ente springt an. Abgekühlt und springt besser an.
Oder war es die Spule????
Tag 4 | 23.07.2023
Gegen 1/Z 10 fahren wir los. Es geht zur Saarschleife, dort noch ein kleinen Stop eingelegt und dann fuhren wir nach Molsheim.
Wir sind jetzt in Frankreich. Wir sind mit drei Enten in Frankreich reingefahren, mit wie vielen 2 CVs verlasen wir Frankreich ????? In einen der vielen Kreisverkehre bleibt Jessy mit ihrem linken Mittelfinger beim Lenken, mit dem größten Lenkrad, was es für Enten gab, in der Mulde zum Tür zuziehen hängen und hatte lange mit dem Finger zu kämpfen in Sachen Schmerzen…. Molsheim… Bugatti !!! Bugatti hat außer den gekauften Namen nisch mit diesen überteuerten VW Dreck zutun. Wir besuchten eine kleine Ausstellung über Bugatti und das Kartheuser Kloster.
Wir reden von Bugatti, hier in Molsheim wurden die richtigen Bugattis gebaut. Ein Herr Trippel ab 1940 „Betriebsführer“ der Bugatti Werke entwickelte dort auch Schwimmwagen. Das Amphicar, welches in den 1960er in West Berlin gebaut wurde, war auch eine Konstruktion von Herrn Trippel… (Trippel und der Professor ehrenhalber waren wohl beide Starrköpfe ?! Der eine, ein Auto m u s s schwimmen können, der andere, der Motor m u s s hinten im Kofferraum sein und luftgekühlt….).
Dann war Mittagessen angesagt. Aber um diese Uhrzeit als wir was essen wollten, sind in Frankreich die Restaurants geschlossen. Also ab zu McD !!…. Letztes Etappenziel für heute Neuf- Brisach. Angekommen……..
Wir besichtigen noch die historischen Befestigungsanlagen von Neuf – Brisach.T
Tag 5 | 24.07.2023
Sehr, sehr früh aufgestanden, so dass wir die Zelte noch trocken einpacken können. Es soll heftiger Regen kommen. Im Hochsommer ??? Im Hochsommer, trotz Klimawandel, soll es stark regnen?!?!?!?!?!?!!?!? Wir bezahlen unsere Zeltübernachtungen, und schon fängt es an zu schütten. Ohne Frühstück… wir fahren zum nächsten Supermarkt, kaufen ein und
frühstücken dort aus der Hand. Wir fahren nach Mulhouse (benannt nach der Figur Milhouse van Houten aus den Simpson??). Es regnet heftig. Als wir dann in der Innenstadt von Milhouse waren, nahm der Regen so zu, dass das vor uns fahrende Fahrzeug kaum noch zu erkennen war. Doch rechts ranfahren, anhalten und warten????? Wir erreichten den Parkplatz des Bugatti MUSEUM in Mulhouse, obwohl wir kein Schwimmwagen von Trippel haben. Wobei… schließlich können Enten von Hause aus schwimmen….. Das Bugatti Museum, das aus der Bugatti Sammlung der Gebrüder Schlumpf entstand, ist absolut 10 Daumen hoch!! Ein paar Stunden / ein Tag ist da auch zu wenig.
Nach dem Museumsbesuch, es ist vorübergehend trocken, wir fahren weiter, über Hirtzbach nach Seppois le Bas.
Hier schlagen wir wieder unsere Zelte auf.
Tag 6 | 25.07.2023
Heute fahren wir die letzten Kilometer bis zum WET in Delemont, Schweiz. Wieder enge Straßen, viel bergab. Heute darf ich mal fahren. Bergab, Leerlauf und rollen lasen. Langsam fängt es in Jessys Ente an zu müffeln, die Bremsen….. Also doch die Bremskraft des Motors mit nutzen und nisch nur schwäbeln…..
Wir sind am Ziel……. Am EInlass geht sehr schnell, gute Organisation. Wir finden einen guten Platz für unsere Zelte.
Tag 7-10 | 26.07. -29.07.2023
Schaut euch die „1000“ Fotos an…
Ansonsten, mir geht´s nisch so gut. Fühle mich irgendwie fehl am Platz hier, kein eigenes Fahrzeug, das mit meiner Frau, Harley im Arsch, bzw. irgendwo unterwegs, dito mein Koffer. Möchte eigentlich lieber wieder in Berlin sein, in meiner Garage ……
Tag 11 30.07.2023
Sonntag, es geht zurück nach Berlin, auf kürzesten / schnellsten Weg. Jessy setzt mich zu Hause ab, bringe meine Sachen in die Wohnung. Dann ziehe ich mich um und fahre mit meinem 50 ccm Scooter zur Arbeit, Nachtschicht……



































































































































































































































































































































































































































































































































